Die Frage wurde gegoogelt. Jeder googelt sie. Und die Antworten sind immer frustrierend vage: “Kommt drauf an.”
Das stimmt - es kommt drauf an. Aber Sie verdienen echte Zahlen, nicht einen Sales-Pitch als Blogartikel getarnt. Hier ist, was eine Website 2026 wirklich kostet, wer was verlangt und wie Sie entscheiden, wohin Ihr Geld fließen soll.
Die vier Optionen (und was sie wirklich kosten)
| Option | Typische Preisspanne | Timeline | Was Sie bekommen |
|---|---|---|---|
| DIY / Templates | 0-460 € | 1-2 Wochen | Squarespace, Framer, Webflow-Template. Funktional, aber generisch. |
| Freelancer (oft auf Template-Basis) | 2.000-6.000 € | 3-6 Wochen | Individuelles Design, einfaches CMS. Qualität stark schwankend. |
| Studio mit KI-gestützter professioneller Umsetzung | 3.000-10.000 € | 2-4 Wochen | Individuelles Design + Entwicklung, SEO, Performance. |
| Full-Service-Agentur | 15.000-30.000 € (mittlere B2B-Website), komplexe Projekte ab 50.000 € | 8-16 Wochen | Strategie, UX, Entwicklerteam, QA. Hoher Overhead im Preis enthalten. |
Woher die Zahlen kommen: Die Spannen für Freelancer, KI-gestützte Umsetzung und Agenturen stammen aus dem Website-Kostenleitfaden der Agentur TakeOff PR (2026). Zum Vergleich weltweit: Laut Clutch liegen die meisten Webdesign-Projekte unter 10.000 US-Dollar, der Durchschnitt bei 38.105 US-Dollar. Wie wir selbst Websites bauen, zeigen unsere Referenzen.
Was den Preis wirklich bestimmt
Die meisten denken: “mehr Seiten = mehr Geld.” Das stimmt nur teilweise. Hier ist, was den Preis wirklich bewegt:
1. Individuelles Design vs. Template
Ein Template kostet 0-190 €. Individuelles Design von Grund auf - bei dem jemand tatsächlich Ihre Marke, Ihre Zielgruppe und Ihre Wettbewerber analysiert - ist der eigentliche Mehrwert. Der Unterschied zwischen “einer Website” und “einer Website, die konvertiert” liegt im Design-Denken, nicht in der Seitenanzahl.
2. Funktionsumfang
Eine statische Landing Page ist überschaubar. Sobald ein CMS, E-Commerce, Benutzerkonten, Drittanbieter-Integrationen oder ein Kundenportal dazukommen, steigen Komplexität (und Kosten). Jede Funktion braucht Design, Entwicklung und Testing.
3. Content und Texte
Das vergessen viele. Eine Seite ohne guten Content ist eine schöne leere Hülle. Wenn Sie jemanden brauchen, der Ihre Texte schreibt, die Content-Architektur plant oder Bildmaterial erstellt - kalkulieren Sie das ein. Oft macht es 20-30% des Gesamtprojekts aus.
4. SEO und Performance
Eine schnelle, SEO-optimierte Website entsteht nicht von selbst. Es braucht technisches Know-how: korrekte HTML-Semantik, Bildoptimierung, Core Web Vitals, strukturierte Daten, Meta-Strategien. Billige Umsetzungen überspringen das. Gute nicht.
5. Laufende Wartung
Hosting kostet 10-50 €/Monat für die meisten Websites. Dazu kommen gelegentliche Updates, Sicherheitspatches, Content-Änderungen und Analytics-Monitoring. Planen Sie 95-460 €/Monat ein, wenn jemand das übernehmen soll.
Was in einem Angebot steckt
Ein Agenturangebot bündelt mehr als Design und Entwicklung. Typische Posten: Account Management und Vertrieb, Projektmanagement, Strategie und Research, Design, Entwicklung, QA und Testing, dazu die Marge. Für die prozentuale Verteilung gibt es keine belastbaren Marktdaten, sie schwankt von Agentur zu Agentur. Bitten Sie deshalb um eine Aufschlüsselung nach Posten. Dann sehen Sie, wie viel Ihres Budgets in Arbeit fließt, die im Endergebnis sichtbar ist.
Drei typische Projekte: was den Preis treibt
Wir zeigen hier bewusst keine Beispielangebote mit Einzelpreisen. Solche Vergleiche lassen sich nicht prüfen. Stattdessen: welche Faktoren bei drei häufigen Projekttypen den Preis bestimmen.
SaaS-Marketing-Website
Typischer Umfang: 5 Seiten, CMS, Blog, Kontaktformular, SEO. Das entspricht einer mittleren B2B-Website. Den Preis treiben vor allem: ob Texte und Content-Architektur enthalten sind (oft 20-30 % des Projekts), wie viele eigene Illustrationen oder Produktgrafiken entstehen, wie tief das SEO-Setup geht und ob das CMS mehrsprachig sein muss.
E-Commerce-Relaunch
Typischer Umfang: 50+ Produkte, individuelle Filter, Checkout-Flow. Den Preis treiben: Template oder eigener Shop-Aufbau, die Zahl der Integrationen (Warenwirtschaft, Zahlungsanbieter, Versand), die Datenmigration aus dem alten Shop und wie stark der Checkout angepasst wird. Solche Projekte fallen schnell in die Kategorie „komplex“.
Startup: Marke plus Landingpage
Typischer Umfang: Markenidentität und Landingpage vor der Finanzierungsrunde. Den Preis treiben: ob eine Positionierung erarbeitet wird oder schon feststeht, ob nur ein Logo oder ein ganzes Identitätssystem entsteht und wie viele Anwendungen (Pitch Deck, Social, Vorlagen) dazugehören. Ein reines Freelancer-Logo kostet laut dem Designer Georg Lösch 800-2.500 €. Strategie und Identität zusammen liegen im Mittelsegment bei 6.500-25.000 € (Alveraluxe, auf Basis von Sortlist-Daten), die Website kommt dazu.
So treffen Sie die richtige Wahl
Wählen Sie einen Freelancer, wenn:
- Ihr Budget unter 6.000 € liegt
- Das Projekt einfach ist (Landing Page, einfache Website)
- Sie eigenen Content und eine eigene Strategie haben
- Sie das Projekt selbst managen können
Wählen Sie eine traditionelle Agentur, wenn:
- Ihr Budget bei 15.000 € oder mehr liegt und Sie Enterprise-Prozesse brauchen
- Das Projekt komplexes Stakeholder-Management erfordert
- Sie 10+ Spezialisten parallel brauchen
- Ihr Beschaffungsprozess es verlangt
Wählen Sie ein kleines Studio mit erfahrenem Team, wenn:
- Sie Strategie, Design und Entwicklung aus einer Hand wollen
- die Website auf einer Positionierung stehen soll, die aus Gesprächen mit Ihren Kunden kommt
- Timeline zählt (Wochen, nicht Monate)
- Sie direkt mit den Machern arbeiten wollen
- Ihnen wichtiger ist, was geliefert wird, als wie viele Meetings es gebraucht hat
Die versteckten Kosten der Billig-Lösung
Es werden mehr Websites neu gebaut als von Grund auf erstellt. Das ist kein Angeberei - es ist ein Muster. Unternehmen, die die günstigste Option wählen, kommen fast immer innerhalb von 12-18 Monaten zurück und brauchen einen kompletten Neuanfang.
Die “billige” Seite hat nicht konvertiert. Sie sah innerhalb von Monaten veraltet aus. Sie ließ sich nicht skalieren. Das SEO war nicht vorhanden. Der Neuaufbau kostet mehr als es beim ersten Mal richtig zu machen - weil jetzt erst schlechte Entscheidungen rückgängig gemacht werden müssen, bevor gute getroffen werden können.
Wo KI die Gleichung verändert, und wo nicht
Traditionelle Agenturen haben Account Manager, Projektmanager, große Teams, Büro-Overhead. Das alles bezahlen Sie mit. Die Arbeit ist gut - aber der Preis spiegelt die Struktur wider, nicht nur das Ergebnis.
Studios, die KI gut einsetzen, nutzen sie für Wireframes, visuelle Varianten, Code-Generierung und Tests. Das heißt nicht “Dinge in ChatGPT kopieren”, sondern weniger Handarbeit in der Produktion. Was KI nicht ersetzt: Gespräche mit Ihren Kunden und die Entscheidung, was die Website sagen soll.
Das Ergebnis: Agentur-Qualität in einem Bruchteil der Zeit. Nicht weil Abstriche gemacht werden, sondern weil die Tools schnelleres Arbeiten ermöglichen, ohne an Tiefe einzubüßen.
Was Sie tatsächlich ausgeben sollten
Hier ein praxisnaher Leitfaden:
- Pre-Revenue-Startup oder Nebenprojekt: 0-460 €. Nutzen Sie ein Template. Erst validieren.
- Kleinunternehmen oder Startup vor der Runde: 3.000-10.000 €. Individuelles Design, sauberer Code und grundlegendes SEO.
- Finanziertes B2B-Startup vor einem Meilenstein: Positionierung, Marke und Website als ein Projekt. Bei uns ca. 18.000-32.000 € (Stundensatz 80-90 €).
- Wachsendes Unternehmen oder Rebrand: 10.000-30.000 €. Strategiegeleitetes Design, CMS, Performance-Optimierung, Content. Full-Service-Agenturen liegen hier laut TakeOff PR bei 15.000-30.000 €.
- Enterprise oder komplexe Plattform: ab 50.000 €. Mehrsprachigkeit, Integrationen, Portale, individuelle Funktionalität.
Die Kernfrage ist nicht “Was kostet eine Website?” Sondern: “Was kostet die richtige Website für die Phase, in der sich Ihr Unternehmen gerade befindet?”
Websites bei dp.vision: Ablauf und Preise
dp.vision ist ein erfahrenes Studio für Marke, Website und Produkt und arbeitet für finanzierte, gründergeführte B2B-Tech-Unternehmen. Das Team sitzt in Poznań (Polen), die US-Gesellschaft dp.vision in Delaware, und Kunden im DACH-Raum betreuen wir remote. Am Anfang stehen Interviews mit Ihren Kunden; KI beschleunigt die Arbeit, ist aber nicht das Fundament. Websites entstehen bei uns zusammen mit Positionierung und Markenidentität. Positionierung mit Kundeninterviews, Markenidentität und eine Website mit 8-10 Seiten kosten ca. 18.000-32.000 € (rund 230-350 Stunden, Stundensatz 80-90 €). So sagt die Website dasselbe wie das Pitch Deck. Eine reine Website kalkulieren wir nach Seiten, Inhalten und Integrationen, und Umfang, Preis und Termin stehen fest, bevor wir beginnen. Keine versteckten Gebühren. Keine kostenpflichtige „Discovery-Phase“, bevor Sie ein Pixel sehen.
Jedes Projekt beinhaltet: individuelles Design, responsive Entwicklung, SEO-Setup, Performance-Optimierung und eine schriftliche Übergabe: Alle Dateien, Repositories und Accounts gehören Ihnen. Ein Beispielprojekt mit größerem Umfang: DailyMuse, komplettes Branding, Landingpage, Pitch Deck, Unterstützung in der Investor Relations sowie Produktdemo und MVP. Nach Angaben des Kunden erreicht die Landingpage 12,4 % Conversion aus organischem Traffic.
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